HUFBEINDURCHBRUCH – ERFAHRUNGSBERICHT

Erfahrungsbericht über Hope/ Welsh A mit einem Hufbeindurchbruch

Hope wieder vor der Kutsche/ November 2018: 4 Monate nach ihrem Hufbeindurchbruch

von Christiane und Martin Pausch, Oktober 2018:

Im Mai bekam unsere Hope (Welsh A) einen schweren Reheschub auf allen 4 Hufen. Durch die Gabe von Schmerzmittel ging die Entzündung der Hinterhufe nach 3 Wochen weg. Wir stellten Hope auf unseren Sandplatz mit Unterstand und fütterten sie nur noch mit Heu. Leider wurden trotz Heufütterung die Vorderhufe immer schlechter. Ende Juli/Anfang August war die Entzündung im linken Vorderhuf so stark das unser Tierarzt empfahl Hope einzuschläfern. Da Hope erst 9 Jahre alt ist kam es für uns noch nicht in Betracht.
So setzte ich mich hin und fand im Internet die Adresse von Frau Rothermel. Ich rief sofort an und konnte mir die Anlage und die Behandlungsart vor Ort erklären lassen. So stellten wir unser Pony am nächsten Tag zu Frau Rothermel. Einmal die Woche besuchte ich mein Pony und konnte miterleben wie der Zustand sich veränderte. Frau Rothermel war jederzeit bereit mir die Veränderungen zu erklären.
Schon nach 4-6 Wochen konnte man sehen, dass es Hope viel besser ging. Im Oktober war es dann soweit und wir konnten Hope nach Hause holen. Wir bewegen sie täglich im Schritt. Der Huf ist wieder fest und wächst gut durch.
Unser Ziel ist das wir unsere Hope bald wieder einspannen können um mit ihr schöne Kutschfahrten unternehmen zu können. Da wir das große Glück haben nicht weit von Frau Rothermel entfernt zu wohnen übernimmt sie weiterhin die Hufbearbeitung und steht uns mit Rat und Tat zur Seite.
Es hat sich für uns und unser Pony als großes Glück erwiesen eine Alternative zur traditionellen Behandlung durch einen Tierarzt zu gehen. Diesen Weg sollten viel mehr Pferdebesitzer mit hufkranken Pferden/Ponys gehen. Es lohnt sich auf jeden Fall den geliebten Pferden eine Chance zu geben.
(von Christiane und Martin Pausch, Oktober 2018)